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"7 Zwerge" machen sich für Afrika Stark
Geschrieben von Judith Schmitz, Stadtspiegel Bottrop   
Saturday, 25 November 2006

Please be appreciate that we don't translate press releases into english. Thank you very much.

Kinder helfen Kindern. Die "7 Zwerge" der Arche Noah haben 50 Euro für die Schulkinder im ugandischen Dorf Mmanze gespendet.

Bottroper Kinder spenden für Schüler in Uganda

(JS) Die "7 Zwerge" sind eine Gruppe von Mädchen und Jungen, die in der Nachbarschaft Hilfe anbietet, Einkäufe für ältere Mitmenschen erledigt, Autos wäscht oder bei der Gartenarbeit mit anfasst. "Das kleine Grüppchen hilft bei fast allen Aufgaben, die die Menschen nicht mögen oder nicht selber erledigen können", so Susanne Kolodziejski, Leiterin der Arche. "Dafür bekommen wir manchmal Spenden."

Ein Teil dieses Geldes wurde nun an den kürzlich gegründeten Verein "EdSense" übergeben, der sich die Unterstützung der Kinder in dem Dörfchen Mmanze zur Aufgabe gemacht hat. Seit dem Sommer ist dort der Kirchhellener Tim-Johannes Wehrmaker als Hilfslehrer tätig. Seine Berichte, in denen er im Stadtspiegel von dem Leben der Menschen in seiner Heimat auf Zeit erzählt, gab den Ausschlag für sieben Bottroper, den Verein "EdSense" zu gründen. "Wir sind beeindruckt, dass sich Kinder hier für ihre Altersgenossen in Afrika engagieren", so der zweite Vorsitzende des Vereins Bartosz Wierbicki. "Unser Verein ist noch in den Startlöchern, doch die Unterstützung aus Bottrop zeigt: EdSense ist auf dem richtigen Weg."

EdSense - Stadtspiegel BottropIm uganischen Mmanze konnte mit Hilfe aus Deutschland erstes Lernmaterial eingekauft werden. "Wir haben Kugelschreiber, Bleistifte, Wachsmaler und Buntstifte gekauft", berichtet Tim-Johannes Wehrmaker. auch für den Ausbau der Toiletten, für zwei Fußbälle und 60 neue Schuluniformen reichte das Geld. "Das ist ein guter Anfang", freut sich der 21-Jährige. "Den verdanken wir unter anderem dem Verein EdSense. Ich soll allen Bottropern von den Menschen hier im Dorf, vor allem von den Kindern, ein großes Dankeschön ausrichten."

 Um die Kinder in seinem Dorf den Lesern in Deutschland ein wenig näher zu bringen, erzählt der neunjährigen Sophia, einer seiner Lieblingsschülerinnen: "Sie ist Halbwaise und lebt mit ihrer Mutter sowie vier Geschwistern hier. Ihr Vater ist vor sechs Jahren gestorben. Trotzdem hat die Familie noch drei weitere Kinder aufgenommen, Angehörige verstorbener Clan-Mitglieder. Der Clan stellt hier ein ganz selbstverständliches soziales Netz dar."

Stadtspiegel Bottrop - Judith Schmitz