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Unser Newsletter informiert Sie über die aktuelle Situation in Uganda und Mmanze, über unsere Projekte und Veranstaltungen.









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Osibye otyano Bottrop!
Guten Tag Bottrop

Nze Ggulu Ddene Tim. Neddira mbwa. Ich bin “grosser, weiter Himmel” Tim. Ich bin im Hunde-Clan.

Mein Name ist Tim-Johannes und ich lebe momentan in Mmanze, Uganda. Ich arbeite hier in der “Namutenga primary school and nursery”. Ich unterrichte Englisch und Mathe in der 3. und 4. Klasse. Mein Dorf Mmanze hat weder Anschluss zu fließendem Wasser noch zu Strom, d.h. waschen mit Kaltwasser vor einem Basin und kochen über dem offenem Feuer. Ich lebe in einer Gastfamilie und werde für meine Tätigkeit nicht entlohnt, abgesehen von Geschenken der Dorfmitglieder, lachenden Kindern oder einfachen Danksagungen. Ich bin wie meine meine Mitgliedschaft im Hunde-Clan zeigt voll integriertes Mitglied der Gesellschaft von Mmanze village. Ich bin seit Anfang August in Uganda. Ich bin kein ausgebildeter Lehrer. Das gilt auch für den Rest unserer Lehrerschaft. Namutenga ist einer der wenigen öffentlichen Schulen in Uganda, denn eigentlich bezahlt man in Uganda Schulgebühren. Mein Gastvater und zugleich Schulleiter der Schule Mr. Mulindwa William ist jedoch ein Mann der Dorfgemeinschaft und bietet so die Gelegenheit einer gratis Schulbildung. Das dadurch fehlende Geld der Schule, sorgt für halbfertige Klassenräume, mangelndes Schulmaterial (ein Buch für jeweils eine Klasse und jedes Fach), Sportunterricht existiert nicht, weil es nicht mal einen Fußball gibt, und katastrophale Toiletten. Letzterer schaffen wir Abhilfe, denn wir bauen gerade eine neue Toilette mit Geld aus Deutschland. Die Kinder in Uganda haben normalerweise Schuluniformen, jedoch sind sie in meiner Schule kaputt (die Kinder tragen sie trotzdem) oder gar nicht vorhanden!

Fotostrecke

Zum Vergrößern der Bilder, klicken Sie bitte auf das entsprechende Bild.
Kurzum: es mangelt an allem außer Freude am Lernen und Lehren. Die Kinder sind sogar während ihrer Ferien zur Schule gekommen, weil ich zur Zeit unterrichte und meine Anwesenheit soll genutzt werden. In welcher deutschen Schule ist das vorstellbar? Ganz generell scheint die Zeit hier in der ländlichen Region Ostafrika fast still zu stehen. Zwei Autos passieren maximal das dorf pro Tag und es liegt mitten im grün des ugandischen Dschungels. Wir hatten hier schon eine Invasionen von Kakerlaken auf dem Klo. Toiletten sind hier 1qm große Parzellen mit einem Loch auf dem Boden, das 15cm x 25cm misst. Ich hatte auch schon Flöhe in meinem Bett (was mir einige schlaflose Nächte bescherte). Doch wenn man mich fragt: ”obulam mu Uganda buli butya?” – “Wie ist das Leben in Uganda?” Kann ich nur sagen: “bulungi!” – “Großartig”. Es ist jeden Tag Sommer. Es gibt jeden Tag exotische Früchte aus eigenem Anbau und das Lachen scheint hier erfunden.

So bis bald. Ggulu Ddene Tim